In der Automobilindustrie können kleine Störungen in der Lieferkette große Folgen haben. Ein führender Automobilzulieferer stand vor genau dieser Situation: Ein Ausfall hätte beim Automobilhersteller einen Produktionsstopp ausgelöst, mit erheblichen finanziellen Schäden und Reputationsverlust. Dazu kamen Störungen in der globalen Lieferkette, Kostendruck seitens des Automobilherstellers und eine neu eingeführte Technologie, die Qualitätsprobleme verursachte.
Die Analyse der Produktionsprozesse, der Lieferkette und der Qualitätskontrolle zeigte, dass es tiefgreifende Veränderungen brauchte. Der Aktionsplan setzte auf drei zentrale Maßnahmen: Methoden der operativen Exzellenz, Optimierung der Produktionslinien und Schulung der Mitarbeiter. Ergänzend wurden Strategien gegen die globalen Lieferkettenstörungen und den Kostendruck entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit galt den Qualitätsproblemen, die aus der neuen Technologie entstanden waren.
Die Umsetzung verlangte eine enge Zusammenarbeit von Produktion, Einkauf und Qualitätssicherung. Die Leistung wurde laufend überwacht, die Maßnahmen bei Bedarf angepasst. Das Ergebnis: eine Steigerung der Produktivität um über 80%. Die Lieferfähigkeit war gesichert, und neue Qualitätskontrollmechanismen sichern eine konstant hohe Produktqualität.
Das Fallbeispiel zeigt, dass gezielte, datengestützte Veränderungen Produktivität, Lieferfähigkeit und Produktqualität auch dann sichern können, wenn Lieferkettenstörungen, Kostendruck und technologische Probleme zusammenkommen.
